Sakrament der Firmung

Die Firmung besiegelt die Taufe, sie gehört also zu den Sakramenten, die in die Kirche eingliedern. Die Firmung findet meist ab einem Alter von 12 bis 16 Jahren statt. Die Jugendlichen können selber entscheiden, ob sie gefirmt werden möchten. Damit wird ihnen die Eigenverantwortung über ihr Glaubensleben übertragen. Die christlichen Grundlagen und das Wirken des Heiligen Geistes stehen im Mittelpunkt für die Vorbereitung der Firmung. Gott spricht erneut sein JA zu einem Menschen und dieser bekennt sich nun freiwillig zu seinem christlichen Glauben. Es gibt drei Symbole der Firmung: die Handauflegung durch den Firmspender (Bischof) und den Paten, die Salbung mit Chrisam und die Besiegelung durch das Kreuz. Durch die Firmung bekommen die meist jungen Menschen mehr Mut, ihren Glaubensweg zu gehen und sich zu Jesus Christus und der Kirche zu bekennen. Für ihre Persönlichkeit bedeutet der Empfang dieses Sakramentes ein größeres Selbstbewusstsein für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Heiliger Geist

Das verbreitete Symbol für die Firmung ist der Heilige Geist mit seinen sieben Gaben. Die Gaben Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht sollen den Firmbewerber bei seinen Entscheidungen unterstützen. Der Heilige Geist stärkt den Jugendlichen und verleiht ihm wichtige gute Eigenschaften. Symbol des Heiligen Geistes ist die Taube.  

 

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. (Jes 11, 1 - 2)