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Dankbar zurückblicken und zuversichtlich nach vorne schauen

vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit

Beim diesjährigen Erntedankfest stand die Dankbarkeit im Mittelpunkt. Dankbar dürfen wir auf die Früchte der Erde blicken und Gott für all das danken, was uns geschenkt wurde. Doch Erntedank bedeutet mehr, als für eine gute Ernte und die Gaben der Natur „Danke“ zu sagen. Es ist auch eine Einladung, innezuhalten und bewusst wahrzunehmen, wie reich beschenkt wir sind. Dankbar dürfen wir auch dafür sein, in einer so schönen Stadtgemeinde leben und wirken zu dürfen. In einer Gemeinschaft, in der Menschen miteinander feiern, sich engagieren und füreinander da sind.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Roman Eder Bezug auf das Evangelium und erinnerte daran, den eigenen Weg nicht ständig mit dem anderer zu vergleichen. Entscheidend ist nicht, was der andere hat oder leistet, sondern mit dankbarem Herzen das anzunehmen, was uns selbst anvertraut ist.

Ein besonderer Höhepunkt des Festes war die Weihe der neuen Fahne der Schnalzergruppe. Sie steht nicht nur für Tradition und Verbundenheit, sondern auch für die Gemeinschaft, die über Generationen hinweg gepflegt und weitergetragen wird.

Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde am Stadtplatz in geselliger Runde weitergefeiert. Beim Schätzspiel musste das Gewicht eines prächtigen Kürbisses erraten werden. Dieser wurde über den Sommer mit viel Liebe im Pfarrgarten gepflegt und brachte schlussendlich ein stattliches Gewicht von über 40 kg auf die Waage. Der Erlös kam in die Ministrantenkasse.

Erntedank erinnert uns daran, wie viele Gründe wir haben, dankbar zu sein: für die Früchte der Erde, für unsere Familien und Freunde, für unsere Gemeinschaft, für unsere Heimat und für all die kleinen und großen Geschenke, die unser Leben bereichern.

Sagen wir deshalb immer wieder bewusst Danke für das, was war, für das, was ist und für das, was vor uns liegt. Mit einem dankbaren Herzen dürfen wir nach vorne blicken und darauf vertrauen, dass Gott uns auch auf unserem weiteren Weg begleitet und segnet.


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