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Gefühle werden nicht dement

  • vor 4 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Mit einem einfühlsamen Gedicht eröffnete Manfred Fischer (Referent des Kath. Bildungswerkes) seinen Vortrag und stimmte die Besucher auf eine besondere Gedankenreise in unser Gehirn ein. Anschaulich erklärte er, wie Demenz entsteht und welche Möglichkeiten es gibt, der Erkrankung vorzubeugen. Dabei hob er die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und einer stabilen psychischen Verfassung hervor.

Besonders berührend waren die persönlichen Erfahrungen, die der Vortragende aus der 13-jährigen Pflege seiner an Demenz erkrankten Frau schilderte. Mit vielen Beispielen aus dem Alltag vermittelte er Verständnis dafür, dass dementiell erkrankte Menschen oft in einer eigenen Wirklichkeit leben und deshalb besondere Aufmerksamkeit und Geduld benötigen. Er machte deutlich, dass Medikamente den Verlauf der Erkrankung zwar verlangsamen, jedoch nicht heilen können. Umso wichtiger sei ein liebevoller Umgang mit den Betroffenen. Sie sollen gefordert, aber nicht überfordert werden, damit ihre Fähigkeiten möglichst lange erhalten bleiben.

Der Vortrag war geprägt von Fachwissen, Menschlichkeit und großer persönlicher Erfahrung. Es konnten viele wertvolle Anregungen und neue Perspektiven für den Umgang mit dem Thema Demenz mit nach Hause genommen werden. Unterstützung gibt es in Selbsthilfegruppen, hilfreiche Broschüren bietet das Land Salzburg (Abt. 3) zum Download an.


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