Gehen - Beten - Ankommen
- 26. Mai
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Der Pfingstmontag hat in diesem Jahr gezeigt, dass Ankommen mehr ist als das Erreichen eines Ortes. Die Fußwallfahrt von Radstadt nach Filzmoos war ein Weg mit Stationen des Innehaltens und Betens, aber auch mit offenen Begegnungen und sinnlichen Gesprächen, selbst mit Menschen, die zuvor fremd waren. Beim Filzmooser Kindl angekommen, bekam das Wort „Ziel“ eine tiefere Bedeutung. Pfarrer Roman Eder sprach davon, dass Ankommen nicht Stillstand heißt. Wir kommen an, um uns stärken zu lassen, um Jesus neu an unserer Seite zu wissen aber auch um innezuhalten. Erst daraus entsteht wieder eine Freiheit für neue Wege und neue Ziele. Vielleicht ist genau das die Kunst des Lebens: nicht nur ständig unterwegs zu sein, sondern wirklich anzukommen. Ankommen bei Gott, bei anderen Menschen und bei sich selbst. Manchmal zeigt sich nicht das Ziel im großen Erfolg, sondern in einfachen Schritten, im gemeinsamen Gehen und in Augenblicken stiller Gegenwart. Ankommen bedeutet dann nicht: „Jetzt ist alles fertig“, sondern: „Hier darf ich sein. Von hier aus darf ich weitergehen.“




















