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Halleluja – Christus ist auferstanden

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Christus ist von den Toten auferstanden, daran erinnert die Osterkerze. In der Stadtpfarrkirche Radstadt steht sie gut sichtbar im Mittelpunkt. Dort bleibt sie bis Christi Himmelfahrt und wird bei den Gottesdiensten entzündet. Danach, spätestens aber nach Pfingsten, bekommt sie ihren Platz in der Nähe des Taufbeckens. Bei Taufen wird an ihr die Taufkerze angezündet, ein schönes, stilles Zeichen, das viele berührt. Überhaupt steckt in jeder Kerze mehr als nur Licht. Sie steht für Hoffnung, für einen Neuanfang, für Leben, gerade dann, wenn es im Alltag vielleicht eher dunkel wirkt. Entzündet wurde die Osterkerze in der Osternacht am Osterfeuer. Von dort wurde sie in die dunkle Kirche hineingetragen. Dieser Moment hat etwas Besonderes: Nach und nach wird es heller, begleitet vom dreimaligen Ruf „Lumen Christi – Deo gratias“ – Christus, das Licht. Und die Gemeinde antwortet: Dank sei Gott.

Die von Elisabeth Huber mit viel Liebe gestaltete Osterkerze zählt zu den zentralen Symbolen der Osterzeit in der Liturgie der katholischen Kirche. Denn wo Christus ist, dort gibt es Hoffnung. Und ein Licht, das niemals erlischt.




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