Zeugnis des Glaubens auf den Straßen
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Fronleichnam ist das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Gefeiert wird die wirkliche Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie. Nicht nur symbolisch, sondern real in Brot und Wein. Pfarrer Roman Eder erinnerte in der Predigt daran, dass der Fronleichnamsdonnerstag bewusst an das Letzte Abendmahl anknüpft und damit das Herzstück des christlichen Glaubens sichtbar macht. Nach der Heiligen Messe zog der „Himmel“ durch die Stadt. Unter dem mit Blumen geschmückten Baldachin, dem sogenannten Himmel, wurde die Monstranz mit der gewandelten Hostie getragen, für Katholiken der wahre Leib Christi.
„Christus geht sichtbar mit. Nah und mitten durch unseren Alltag“, betonte der Pfarrer. Zugleich rief er dazu auf, immer wieder JA zur Kirche, zur Gemeinschaft und zum Mitgehen mit Christus zu sagen. Fronleichnam sollte nicht nur als verlängertes Wochenende zum Wegfahren gesehen werden, sondern als Einladung, Glauben gemeinsam zu leben und zu feiern. So wurde an diesem Festtag deutlich: Manchmal lohnt es sich, dem Himmel nicht davonzufahren, sondern ihm ein Stück durch die Stadt zu folgen.












